Virtuelle Desktops machen Ärzten und Pflegepersonal die Arbeit deutlich leichter

Branche

Gesundheitswesen

Lösung

Dynamic Desktop Solution (Desktop-Virtualisierung)

Hardware

  • HP Proliant Server
  • EVGA Teradici ZeroClients
  • RF IDeas AIRID Proximity USB Badge Readers

Software

  • Microsoft Windows 7 Enterprise
  • VMware Horizon View
  • RES Workspace Manager
  • Imprivata OneSign Authentication Management, OneSign Application Single Sign-On

Die Migration aller Desktops auf einen neuen Betriebssystem-Level ist für alle Unternehmen eine grosse Herausforderung. In einem Spital mit 1.000 PC-Arbeitsplätzen wie dem St. Claraspital in Basel sollte der Arbeitsablauf der Ärzte und Pflegemitarbeiter dazu möglichst nicht beeinträchtigt und im nachhinein vor allem auch deutlich effizienter werden. uniQconsulting hat hier gemeinsam mit der internen IT-Abteilung eine Lösung implementiert, welche die vorhandene Umgebung nicht nur upgedated, sondern geradezu revolutioniert hat. Ein Meilenstein für die Effizienz von Ärzten, Pflegepersonal und nicht zuletzt auch der IT-Abteilung.

Auf den Punkt gebracht und entscheidend weitergedacht

Im Claraspital in Basel wurden bislang alle Arbeitsplätze mit Windows XP betrieben. Mit dem Auslaufen der Softwareunterstüt-zung durch Microsoft geriet das Spital in Zugzwang. Der Wechsel aller Systeme zu Windows 7 in Verbindung mit einem Office-Releasewechsel stand an.

Da es in der Vergangenheit häufig zu Roamingproblemen und Applikationsunter-brechungen kam, wollte die IT-Abteilung auch hier eine Lösung haben, die weitestgehend störungsfrei und effizient arbeitet.

Yves Laukemann, Leiter der Informatik am Claraspital: „Ich wollte kein reines Informatik-Update, sondern ich wollte einen neuen Arbeitsplatz für das St. Claraspial schaffen“.

Als langjähriger Partner wurde uniQconsulting damit betraut, eine zukunftsweisende Lösung auszuarbeiten.

Dem verantwortlichen Consultant, Marcel Cadisch, Vertriebsleiter bei uniQconsulting, war sofort klar: die Dynamic Desktop Solution ist die perfekte Antwort auf die Anforderungen des Spitals. „Durch eine Abkopplung der Benutzeroberfläche und aller Applikationen vom Betriebssystem erreichen wir eine Arbeitsumgebung, bei der jeder Benutzer losgelöst vom jeweiligen PC-Arbeitsplatz agieren kann.“

Das bedeutet, dass sich jeder Mitarbeiter an jedem beliebigen Arbeitsplatz anmelden kann und dort innert weniger Sekunden seine persönliche Arbeitsumgebung vorfindet, wie er sie zuletzt an einem anderen PC verlassen hat. Ein „Follow-Me Desktop“ also.

Das klang zunächst sehr theoretisch und abstrakt, aber nach einer kurzen Demonstration erkannte das Management des St. Claraspitals die enorme Effizienzsteigerung: schnelle Login-/Logout-Zeiten und flexible Arbeitswechsel bieten eine grosse Arbeitserleichterung für Ärzte und Pflegepersonal.

Ausgereift und trotzdem offen für Neues

Die Dynamic Desktop Solution ist eine von der uniQconsulting zusammengestellte, vorkonfigurierte Desktop-Virtualisierungslösung, die bereits bei mehreren Kunden erfolgreich implementiert und eingesetzt wird. Die Erfahrungen in diesem Bereich machten ein derart grosses Projekt in einem kritischen Umfeld wie dem eines Spitals erst möglich.

Die Lösung besteht aus ZeroClients ohne eigenes Betriebssystem, auf denen per VMware Horizon View eine Arbeitsumgebung mit Windows 7 Enterprise bereitgestellt wird. Der Look & Feel der Desktops sowie die Sicherheitsrichtlinien der Roaming Profiles werden mit RES Workspace Manager realisiert.

Anmelden kann sich jeder autorisierte Mitarbeiter mittels seines Personal Badges. Gesteuert wird der Zugriff über Imprivata OneSign Authentication Management & Application Single Sign-On. Eine deutliche Zeitersparnis beim Einloggen gegenüber der klassischen Benutzername-Passwort-Identifikation, da auch gleichzeitig mit dem Anmelden alle Applikationen entsprechend autorisiert werden.

Gemanaged wird das gesamte System von einer zentralen Verwaltungsoberfläche, die wiederum von allen damit betrauten IT-Mitarbeitern aufgerufen und bedient werden kann.

Auch die interne IT des Spitals freut sich über die neue Lösung: „ Das System arbeitet jetzt wesentlich stabiler, es kommt nicht mehr zu WLAN  und Roaming-Problemen. Unsere IT-Mitarbeiter können sich endlich wieder wichtigeren Themen zuwenden.“, so Yves Laukemann.

Für die Zukunft ist das System ebenso gerüstet: mit der Dynamic Desktop Solution lassen sich zukünftige Betriebssystem- oder Applikationswechsel direkt über die zentrale Verwaltung der Desktops ausrollen. Eine enorme Zeit- und Kostenersparnis

Schritt für Schritt mehr Überblick

In drei Phasen wurde das Projekt umgesetzt und die Lösung im vorgegebenen Zeitrahmen implementiert:

Phase 1 – Konzepterstellung

Im August 2013 startete das Projekt mit der Ausarbeitung eines detaillierten Konzeptes für Lösung und Umsetzung.

Phase 2 – Proof-of-Concept

Im Oktober 2013 führte die uniQconsulting eine einmonatige Testinstallation auf einer Pflegestation durch und überzeugte damit den Kunden von der Leistungsfähigkeit und den Effizienzpotenzialen des Dynamic Desktops.

Phase 3 – Roll-Out

Von April bis Dezember 2014 wurden im St. Claraspital in Basel alle ca. 1.000 Client-Systeme durch die ZeroClients mit den virtuellen Desktops ersetzt. Gleichzeitig mit dem Roll-Out erfolgte die Schulung der betroffenen Mitarbeiter. Diese beschränkt sich im übrigen auf eine ca. 90-minütige Einführung in Systeme und Login-/Logout-Prozedur.

Von der Pflicht zur Kür

IT-Projekte sind oftmals komplex und im Detail schwer vorhersehbar. Deshalb macht es sich bei dieser Lösung so positiv bemerkbar, dass auf eine hard- und software-seitig vorkonfigurierte und getestete Lösung zurückgegriffen werden konnte.

Die Dynamic Desktop Solution ist sicher technisch hoch anspruchsvoll, dennoch für IT und Enduser einfach und effizient anwendbar.

Was Yves Laukemann besonders freut: „Das Projekt hat während seiner Umsetzung keine zusätzlichen IT-Probleme erzeugt, was ebenfalls wesentlich zur Einhaltung der engen Zeit- und Kostenrahmen beigetragen hat.“

 

 

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