Der University Hospitals Bristol NHS Foundation Trust verbessert die Kliniker-Workflows und erhöht gleichzeitig die Produktivität und Sicherheit

EINLEITUNG

Der University Hospitals Bristol NHS Foundation Trust (UH Bristol) ist eines der größten Lehrkrankenhäuser in Großbritannien mit 7.900 Mitarbeitern und über 100 verschiedenen klinischen Dienstleistungen an neun Standorten. Das UH Bristol leistet allgemeine medizinische und Notfalldienste für die Bevölkerung vor Ort und viele fachärztliche Dienste für eine Region, die sich von Cornwall bis Gloucestershire nach South Wales und weiter erstreckt.

Als Lehrkrankenhaus arbeitet das UH Bristol in enger, dynamischer Partnerschaft  mit der University of Bristol, der University of the West of England und einigen anderen  höheren Lehranstalten im In- und Ausland zusammen.    

Viele Forschungsergebnisse des UH Bristol haben die klinische Versorgung von Patienten weltweit nachhaltig verändert, insbesondere bei der Krebsbehandlung, Herzchirurgie und Kindergesundheit, und dienten als Referenz für das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) und nationale Richtlinien. 

DIE UNTERNEHMERISCHE HERAUSFORDERUNG

Der University Hospitals Bristol NHS Foundation Trust (UH Bristol) arbeitet derzeit im Rahmen einer Clinical Systems Strategy an der Modernisierung einiger alter IKT-Systeme, um die Effizienzvorteile innovativer Technologien zu nutzen. Diese Strategie umfasst die Überprüfung veralteter Systeme wie des Patient Administration System (PAS), das für erforderliche Verwaltungsaufgaben verwendet wird. 

Die Systeme für die Operationssäle, Geburtsabteilung und Notaufnahme werden ebenfalls überprüft. Das UH Bristol plant außerdem ein Kontrollsystem für den Arzneimittelbestand. Aufgrund vorgeschlagener umfassender Veränderungen an der IT-Infrastruktur musste das UH Bristol Vorbereitungen treffen, um den Übergang für Endbenutzer zu vereinfachen und die Systeme zu sichern, und so die sensiblen Patientendaten vor potentiellen Risiken zu schützen.  

Bei den strengen Vorschriften musste das UH Bristol diese IT-Modernisierung in Übereinstimmung mit dem Information Governance Toolkit vornehmen. Dieses Online-System erlaubt Organisationen, die Einhaltung von Richtlinien und Standards der Information Governance des Gesundheitsministeriums bewerten zu lassen. Außerdem war wichtig, dass die Erwartungen an die Datensicherheit gemäß dem Information Commissioner’s Office (ICO) erfüllt wurden. 

Erschwerend kam hinzu, dass das Krankenhaus derzeit etwa 150 Anwendungen nutzt, auf die Kliniker mehrmals täglich zugreifen müssen. Das Erinnern der vielen Benutzernamen und Passwörter, die für die An- und Abmeldung bei diesen elektronischen Systemen erforderlich ist, war stets eine Herausforderung für das Personal. So suchte das UH Bristol nach einer Lösung, um dieses Problem zu minimieren, die Kliniker-Workflows zu verbessern und gleichzeitig die Sicherheit beim Datenzugriff zu erhöhen.  

“Das Feedback unserer Benutzer legte nahe, dass wir einen Weg finden mussten, um die Sicherheitsrichtlinien einzuhalten und eine sorgfältige Kontrolle zu gewährleisten, ohne dass dies zu Frustration und Workflow-Unterbrechungen durch mehrfache An-/Abmeldungen führen würde“, so Dave Oatway, Computer Services Manager von University Hospitals Bristol NHS Foundation Trust. “

DIE LÖSUNG

Um sicherzustellen, dass die Einführung der neuen Klinik-Systeme reibungslos verlaufen würde, sowohl bezüglich der Workflows als auch der Sicherheit, führte das UH Bristol Imprivata OneSign 4.5 und den sicheren Zugriff auf Patientendaten über Single Sign-On (SSO) ein. Das UH Bristol wertete diese Lösung als effektive Maßnahme, um den Zugang zu web-basierten, älteren und Client/Server-Anwendungen zu vereinfachen und gleichzeitig die einfache Integration von neuen Anwendungen im Rahmen der Clinical Systems Strategy vorzubereiten.

Nach einem wettbewerblichen Vergabeverfahren und einem Machbarkeitsnachweis wurde Imprivata OneSign implementiert und den 5.200 Benutzern des UH Bristol an neun Standorten zur Verfügung gestellt. Imprivata OneSign Single Sign-On ermöglicht die einmalige Benutzerauthentifizierung, woraufhin die Benutzer auf alle Workstations und Anwendungen zugreifen können, für die sie Zugriffsrechte haben. Passwortbezogene Anfragen beim IT-Helpdesk entfallen durch die zentrale Verwaltung sämtlicher Passwörter der Benutzer und die Verwendung der nahtlosen und bequemen Single-Sign-On-Lösung in jeder Anwendung.  

Ein wesentlicher Grund für die Wahl von UH Bristol war, dass Imprivata OneSign nahtlos in die bestehende IT-Infrastruktur integriert werden konnte, ohne Benutzerverzeichnisse, Anwendungen oder physische Zugangskontrollsysteme verändern zu müssen. Dadurch fand das Projekt sowohl beim IT-Personal als auch den Klinik-Benutzern Anklang. Die Zustimmung der Mitarbeiter war wichtig für das Projekt, da die Akzeptanz eine Kennzahl für den ROI darstellt.  Die einfach zu bedienende Plattform ist sehr beliebt bei den Endbenutzern, fördert die Akzeptanz und bietet beste Voraussetzungen für zukünftige Upgrades im Rahmen der Clinical Systems Strategy. 

DIE ERGEBNISSE UND VORTEILE

Für das UH Bristol bestand eines der wichtigsten Projektziele in der Verbesserung des Workflows durch die Vereinfachung der Zugriffsrichtlinien. Bei der Umsetzung der Clinical Systems Strategy sollten so Probleme rund um die Benutzerakzeptanz und Sicherheit vermieden werden. Bei der wegweisenden Veränderung der Arbeitsweise und Vorbereitung auf weitere Innovationen war die Implementierung von OneSign der erste erforderliche Schritt für eine erfolgreiche Umsetzung der Clinical Systems Strategy, sowohl aus Sicht der Geschäftsleitung als auch der Endbenutzer. 

Imprivata OneSign hat den Workflow der Mitarbeiter wesentlich verbessert und die Datensicherheit erhöht, ohne die Benutzer zu belasten.  SSO ermöglicht den einfachen Zugriff auf Klinik- und Geschäftsanwendungen und verringert die Zeit für An-/Abmeldungen. 

“Als Fachklinik für verschiedene Behandlungen sind Sicherheit und Vertrauen, aber auch die Produktivität bei den Klinikabläufen von wesentlicher Bedeutung für die Versorgung, die wir unseren Patienten bieten können. Mit Imprivata konnten wir nicht nur die wichtigsten Herausforderungen in puncto alltäglicher medizinischer Sicherheit, bei denen mehrere Passwörter normalerweise unerlässlich sind, meistern, sondern auch die Datensicherheit verbessern und gleichzeitig unseren Benutzern den täglichen Zugang zu den Daten erleichtern“, so Dave Oatway. “Mit Imprivata haben die IT-Mitarbeiter eine bessere Kontrolle über die Benutzerkonten. Das heißt, wir sind in der Lage, die Vorgaben des Information Governance Toolkit einzuhalten. Darüber erleichtern wir den Arbeitsalltag unserer Mitarbeiter, wie uns das ausgezeichnete Feedback zeigt.”

 

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