Der Cambridge University NHS Trust verbessert mit Imprivata und Carefx die Effizienz der Klinik

EINLEITUNG

Der Cambridge University Hospitals NHS Foundation Trust ist die Organisation hinter Addenbrooke’s Hospital, einem der führenden Lehrkrankenhäuser in Großbritannien. Der NHS Foundation Trust betreibt in Zusammenarbeit mit der Cambridge University und dem Medical Research Council bahnbrechende Forschung, leistet eine erstklassige Patientenversorgung und erbringt Dienstleistungen der Spitzenklasse. Addenbrooke’s kümmert sich um die Bedürfnisse von etwa 500.000 Menschen in der Umgebung.

DIE UNTERNEHMERISCHE HERAUSFORDERUNG

Der NHS Foundation Trust hat über 7.000 Mitarbeiter/innen, von denen etwa 5.000 auf IT-Ressourcen zugreifen müssen. Für den Zugriff auf die Anwendungen benötigten die Mitarbeiter/innen für jedes System einen Benutzernamen und ein Passwort, und jeder Benutzer musste durchschnittlich acht bis zehn verschiedene Anmeldedaten behalten. Die Sicherheitsrichtlinie des NHS Trust für Datenzugriff verlangt, dass starke Passwörter statt echter Wörter und für jede Anwendung verschiedene Passwörter verwendet werden, die zusätzlich alle 90 Tage geändert werden müssen. Mit diesem Ansatz wurde zwar ein sicherer Anwendungszugriff gewährleistet, aber die Benutzer hatten Schwierigkeiten, ihre vielen Anmeldedaten zu behalten. Benutzer riefen häufig beim IT-Helpdesk an, um Passwörter zurücksetzen zu lassen.

Für das IT-Team wurde das zu einem großen Problem, da sich etwa 30 Prozent aller Helpdesk-Anfragen auf Passwortrücksetzungen bezogen. Außerdem führte das zu Frustrationen bei den Benutzern, da das Klinikpersonal nicht auf die Anwendungen zugreifen konnte, bis die Passwortrücksetzungen abgeschlossen waren. Dianne Nixon, Leiterin des IT Programme Management des NHS Trust, ist für die Bereitstellung der IT-Dienstleistungen für die Organisation verantwortlich. Sie suchte nach Lösungsansätzen, die das Problem des Helpdesks lösen und die Zufriedenheit der Benutzer steigern würden.

Nixon sah sich Lösungen mit Single Sign-On (SSO) an, um die Probleme der Passwortverwaltung des Trust zu lösen. Anstatt der Verwendung verschiedener Passwörter werden bei SSO alle Zugriffsrechte der Benutzer mit einem einzigen Berechtigungsnachweis für das Netzwerk verbunden. Wenn die Benutzer nach der ersten Authentifizierung eine neue Anwendung öffnen, werden die Anmeldedaten automatisch eingegeben.

“Wir wussten natürlich von der Single Sign-On-Technologie, aber sie war für uns immer zu teuer in der Implementierung gewesen und erforderte stets einen hohen Support-Aufwand. Einer unserer IT-Partner empfahl uns jedoch Imprivata OneSign® als neuartige Möglichkeit der Implementierung von SSO und weckte so wieder unser Interesse für diese Technologie“, so Nixon.

DIE LÖSUNG – IMPRIVATA ONESIGN

Imprivata OneSign ist eine Identity and Access Management-Appliance, mit der SSO und das Management von starker Authentifizierung einfach, clever und kostengünstig implementiert werden können. Mit dem Application Profile Generator® können Administratoren die Anwendungen für SSO registrieren, indem sie ein einfaches Drag-and-Drop-Menüsystem nutzen, und benötigen somit keine Scripting-Kenntnisse. Die Imprivata OneSign Appliance wird zwecks Systemstabilität und Betriebskontinuität stets paarweise geliefert: Fällt eine Appliance aus, wird der Service durch die Ausfallsicherung automatisch von der zweiten Appliance übernommen, ohne Endbenutzer zu beeinträchtigen.

Nixon testete die Imprivata OneSign Appliance in einer Machbarkeitsstudie mit 200 der intensivsten Benutzer von IT-Ressourcen. Die Pilotstudie sollte zeigen, ob die Appliance die von Nixon und ihrem Team erwarteten Ergebnisse liefern und SSO mit anderen Technologien verbunden werden konnte. Nach der Installation wurden die Anwendungen für die Anmeldung über SSO vorbereitet und die Workstations mit dem Imprivata OneSign Agent ausgestattet. Dadurch wurden die Anmeldedaten automatisch erfasst und beim nächsten Zugriff auf die Anwendung automatisch verwendet.

Neben SSO erhielt das Klinikpersonal des Trust das National Program for IT SMARTCARD und somit sicheren Zugriff auf zentral bereitgestellte Anwendungen wie NHS Spine. Imprivata OneSign unterstützt diese Karte, wie auch viele andere Optionen starker Authentifizierung, und ermöglicht ihre Verwendung als Faktor starker Authentifizierung für die lokalen Anwendungen des Trust.

Als Ergebnis der Pilotstudie stellten Nixon und ihr Team bei der Pilotgruppe einen enormen Rückgang der Passwortrücksetzungsanfragen sowie eine höhere Effizienz des Klinikpersonals fest. “Wir bemerkten sofort einen Rückgang der Anfragen, und die Anzahl der erforderlichen Passworteingaben für das Klinikpersonal senkte sich ebenfalls stark. Auch das beteiligte Klinikpersonal äußerte in Gesprächen die Vorteile des Projekts. Unsere Kliniker haben früher häufiger über die Frustrationen geklagt, die durch den erforderlichen Umgang mit den vielen Benutzernamen und Passwörtern verursacht wurden. Es war durchaus nicht unüblich, dass sie ihre Anmeldedaten mehr als 200 Mal täglich eingeben mussten“, erklärte Nixon. “Mit Imprivata OneSign sind alle unsere Datenzugriffe sicher, und wir können den vollständigen Verlauf zwecks Prüfung protokollieren.”

DIE ERGEBNISSE

Nach der Pilotphase überwachte Nixon den Einsatz von Imprivata OneSign im gesamten Trust, sowohl für klinisches als auch nicht-klinisches Personal. Eines ihrer Ziele für das Programm bestand darin, für die Kliniker ein flexibles und effizientes System für den Zugriff auf die Anwendungen und Patientendaten zu schaffen. Um dies zu erreichen und den Wert der Identitätsmanagement-Plattform zu erhöhen, entschied sich Nixon für die Implementierung einer klinischen Kontextmanagement-Strategie auf Basis der Fusionfx-Lösung von Carefx.

“Klinisches Kontextmanagement beinhaltet die Verknüpfung von Anwendungen mit der Automatisierung von Workflows, basierend auf den Aktivitäten, die ein Kliniker durchführt, und der Art der Daten, auf die er zugreift. Wenn ein Benutzer Patientendaten einsieht, werden andere wichtige Informationen mit Bezug auf die Abfragen von anderen Anwendungen bereitgestellt und können auch in Zukunft abgerufen werden“, so Nixon. “Durch diesen Ansatz können wir die Anzahl der erforderlichen Schritte für die Erfüllung von Aufgaben reduzieren. Wir haben unseren Workflow von anfangs 29 erforderlichen Schritten auf neun straffen können und so fast zwei Drittel des Prozesses automatisiert. Dadurch sind wir effizienter und unser Klinikpersonal leistet eine qualitativ bessere Patientenversorgung, da sie sich auf unsere Patienten konzentrieren können, anstatt auf die IT.”

“Wir wählten Carefx aus mehreren Gründen. Die Lösungen basieren auf einer offenen und skalierbaren Architektur und ermöglichen eine nahtlose Kompatibilität mit unseren bestehenden IT-Systemen. Außerdem haben wir mit Carefx-Kunden gesprochen und diese berichteten uns über den Erfolg und die Zufriedenheit, die sie erzielen konnten. Das hat uns schon beeindruckt“, argumentierte Nixon. “Mit unserer Imprivata OneSign Appliance verfügen wir über eine komplette Plattform für das Identitätsmanagement, um den Einsatz unseres klinischen Kontextmanagements erfolgreich zu unterstützen. Neben den Vorteilen von Single Sign-On und starker Authentifizierung sehen unsere Kliniker eine zusätzliche Steigerung der Performance durch das klinische Kontextsystem. Insgesamt können wir dank unserer Strategie die Sicherheit und Effizienz der Klinik in absehbarer Zukunft verbessern.”

 

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